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Neue Handys im Februar: LG Prada mit Android, Nokia Asha 201 & Samsung Wave Y

Von Daniel Schräder
9. Februar 2012, 19:55 Uhr

Das Prada Phone by LG 3.0 ist tatsächlich schon die dritte Auflage der gemeinsamen Produktion des koreanischen Technologieunternehmens und des italienischen Modelabels - und die Evolution hat ihm gut getan. Während die früheren Modelle aufgrund der proprietären Software bei den Nutzungsmöglichkeiten noch stark eingeschränkt waren, setzen die Hersteller nun auf Android. Damit müssen Käufer zumindest softwareseitig keine Nachteile mehr in Kauf nehmen und können sich über die Optik ihres Handys freuen, oder zumindest über das große Logo der Mode-Marke, das prominent auf Vorder- und Rückseite prangt. Der haptische Anspruch ist aufgrund des verwendeten Plastiks im Leder-Look leider nicht auf dem Niveau, das man auf Anhieb erwarten würde. Aber solange man das Handy ja nur in den Händen seines Nutzers und nicht aus der Nähe sieht, macht das nichts - und der Neid-Faktor siegt.

Das Nokia Asha 201 hingegen wendet sich an eine ganz andere Zielgruppe. Das verrät auch schon der Preis: 79 Euro - dafür gibt es weder eine schnelle Internet-Verbindung über UMTS oder WLAN noch ein Touchscreen-Display. Dafür ist aber eine vollwertige QWERTZ-Tastatur an Bord, und wer viel in Schriftform kommuniziert, kann sich darüber tatsächlich freuen. Vorausgesetzt, es kommen primär die althergebrachten Versandmethoden wie SMS und MMS zum Einsatz, denn Twitter- und Facebook-Nutzer dürften sich wohl schnell eine schnellere Datenübertragung als EDGE wünschen. Dazu gibt es noch alles, was ein heutiges Handy eben so auszeichnet - MP3-Player, FM-Radio, 2-Megapixel-Kamera und eine erfreulich lange Akkulaufzeit von 7 Stunden im Dauergespräch oder ganze 37 Tage im Stand-by. Sagt zumindest der Hersteller, aber auch ein in der Praxis nur halb so hoher Wert ist zu Zeiten von iPhone und Android-Smartphones, die meist Mühe haben, einen Tag zu überstehen, schon fast ein Rekord.

Die dritte Neuheit im Februar 2012 zielt genau in die Mitte der beiden Zielgruppen. Das Wave Y La Fleur Edition ist mit Samsungs hauseigenem Bada-Betriebssystem ausgestattet, das optisch und von der Bedienung her stark an Android erinnert. Es gibt auch einen App-Store, wenngleich die Auswahl der Programme und Spiele hier längst nicht so üppig ist wie bei Handys mit dem Google-Betriebssystem. Das Gerät verfügt über ein Touchscreen-Display, das etwas kleiner ist als das des iPhones. Ansonsten sind von "echten" Smartphones her bekannte Ausstattungsmerkmale wie UMTS, Bluetooth, GPS und WLAN vorhanden. Die Besonderheit an der La-Fleur-Edition ist das außergewöhnliche Blumen-Design, das ähnlich auffällig ist wie das Prada-Logo auf dem LG-Gerät - dafür kostet das Samsung mit 219 Euro aber auch nur etwas mehr als ein Drittel des 599 Euro teuren Pradas.

Die folgende Fotostrecke zeigt die Geräte von allen Seiten und verrät weitere Details. Alle technischen Daten im Überblick sind in der Tabelle am Ende dieses Artikels zusammengefasst.

Handys des Monats 2012


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